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50 Jahre Isener Eisenbahn

   
 


 

 

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50 Jahre Isener Eisenbahn
Ein Jubelfest wurde heute beendet, ein neues gilt es zu besprechen: Unsere Eisenbahn feiert am kommenden Mittwoch sein 50-jähriges Bestehen. Wir haben noch ein Bild der Bahneröffnung vom 27. September 1900. Der einst allbekannte Josef Brehm hat es aufgenommen. Die Dorfener str. läuft noch steil und schnurgerade den Hang herab, der Bahnberg ist noch fast unbebaut und unbewachsen, von der Schinderbachbrücke bis zur Grockenau steht kein einziges Haus. Hohe Fahnenmasten mit frisch flatternden weißblauen Fähnchen zieren die Bahnhofstraße und das erste Züglein steht geschmückt und stolz dampfend vor dem Bahnhof, umringt von einer vielköpfigen, freudigen Menschenmenge. Die älteren Isener erzählen heute noch gerne von dieser ersten Fahrt. Eine Probefahrt ist´s gewesen und der ganze Markt hat sich gefreut. Wenn auch viele Mühen, Kämpfe und Kosten dieses Bähnlein verursachte, aber man brauchte doch nimmer bis nach Hörlkofen zur Bahn, konnte von jetzt an bequem in alle Welt hinaus und war nimmer auf die Zuverlässigkeit des Botenfuhrwerks angewiesen. Nur einem Isener hat der erste Pfiff der Lokomotive arg weh getan. Das war der Weinwirt Josef Schärfl. Er lag an diesem Tag auf seinem Kranken- und Sterbelager und hätte die Eisenbahn so gerne gesehen. War er doch einer der braven Förderer dieses Werkes. Denn Kämpfe hat sie gekostet diese Bahn, keine leichten. 1895 ist´s angegangen. Da wurde in unserem Bezirk ein Eisenbahnbaukomitee gebildet. Beim Kefer in Haag wurden die Sitzungen abgehalten. Da haben die Herren beraten, geredet und gestritten. Lang hat´s gedauert, bis man einen tauglichen Plan hatte und die Regierung ihn genehmigte. Lagen doch verschiedene Pläne vor: München – Anzing - Forsting – Hohenlinden – Haag, oder Dorfen – St. Wolfgang – Haag. Und mit den Bauern hatte der Distrikt seine liebe Not. Die wollten ja ihren Grund nicht hergeben zum Bahnbau und spreizten sich ganz elendiglich und schimpften; denn sie brauchten ja kein Bähnlein. Aber heute wissen wir´s besser.
Da hatte der Fischerbauer von Höselsthal einen ganz harten Kopf. Der wollte unbedingt daß die Bahn nicht durch, sondern schön breit und rund um seine Kiesgrube laufen sollte. Aber der Regierungsrat Berchtold, der ehemalige Bezirksamtmann von Wasserburg und der Bauführer Landgraf haben diesen Streit auch geregelt. Und die beiden Berginger, der Göttner und der „Kiapeter“. Sie waren zwei unzertrennliche Freunde und Nachbarn, gingen Sonntag für Sonntag in schönem blauen Umhang aus feinem Tuch, mit blitzender Silberspange zusammengehalten, mit schweren Stiefeln und weitem Hut ins Sonntagsamt, gingen hernach einträchtig zu den Weißwürsten und wieder einträchtig heim. Aber mit dem Bahnbau konnten sie nicht einig werden. Der Göttner freute sich und lobte das entstehende Werk, der Kiapeter aber hielt es für eine Teufelssache, die nie und nimmer gut ausgehen konnte. Der Göttner hat die Vollendung der Bahn nicht mehr erlebt und seinem Freund hat später das Züglein auch recht gut gefallen. Von den Kämpfen mit der Regierung könnten uns die alten Isener, der Weinwirt Schärfl, der Hauptlehrer Pilmes, der Bürgermeister Forstmaier, der Altbürgermeister Raithmeier viel erzählen. Am 27. September 1900 hat man die Eisenbahn dienstlich eröffnet. Da sind dann ein Haufen Leute gleich nach München zum Oktoberfest. Und alles war recht. Wenn heute auch die Autos sausen und Flieger über unseren Häuptern brummen, wir sind froh um unsere Eisenbahn. Brauchen sie auch recht notwendig und gratulieren herzlich zum 50
50. Geburtstag der Eisenbahnlinie Thann-Matzbach – Isen – Haag
Zeno Pfest September 1950

Hier ein Bericht aus dem Haager Boten zm 30ig jährigen Jubiläum der Bahnstrecke 1930:


 
 

 

 
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