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Isengau

   
 


 

 

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Der Isengau
 
Der Isengau zog sich an dem Flüßchen Isen hinab. Zu ihm gehörten die Märkte Isen und Dorfen, sowie die umliegenden Ortschaften unweit der kleinen Vils. Auch der südwestliche, südliche und östliche Teil des Landgerichtsbezirks Erding gehörte größtenteils nach der älteren Einteilung zum Isengau.
Als erster Gaugraf erscheint 790 -820 Graf Job (Jakob), derselbe begegnet uns in einer Vielzahl Freisinger Urkunden als an der Isen begütert. Nach Graf Job folgten Heimo, Tunipald und Erenbert.
Der westliche Teil des Isengaues hatte nicht lange einen Gaugrafen. Während der untere Gaubezirk an die Grafen von Kraiburg und Ortenburg kam, gelangten die Freisinger Bischöfe und einige adelige Geschlechter niederen Adels in den Besitz vieler Güter an der Isen.
Der bis zur neuen Einteilung der Landgerichte Oberbayerns (1837) zum Bezirk Erding gehörige Markt Isen (Isis – Isinga) ist sehr alt und hatte zweifellos schon zur vorgeschichtlichen Zeit seine Bedeutung. Bischof Josef von Freising errichtete hier ein Benediktinerkloster. Die alte Stiftskirche zum hl. Zeno stand bereits im Jahre 752.
Zur Zeit der Regierung des erwähnten Bischofs saß auch schon ein Landrichter im nahen Piettelbach, namens Hahold, dessen Sohn Arno sich dem geistlichen Stand widmete und 758 erster Erzbischof von Salzburg wurde.
Eine halbe Stunde oberhalb Isen, unweit dem Ursprung dieses Flüßchens liegt die alte Feste Burgrain. Diese Herrschaft erwarb der 5. Bischof von Freising, Otto. Diese stattliche Ritterburg steht auf einem erhabenen Bergrücken, wo das massiv gebaute Schloßgebäude sich großartig erhebt. Ein alter Turm unmittelbar neben dem Schloß soll römischen Ursprungs sein. Die Fürstbischöfe von Freising hatten in Burgrain eigenen Burggrafen aufgestellt und besaßen diese Herrschaft bis zur Auflösung des Hochstifts anläßlich der Säkularisation 1803.
Das Benediktinerkloster in Isen ging beim allgemeinen Klostersturm durch die Hunnen unter und wurde später in ein Kollegiatstift der Augustiner umgewandelt.
In Wasentegernbach, eine Gehstunde von Dorfen entfernt, bestand zur gleichen Zeit auch ein Benediktinerkloster, das ebenfalls durch die Hunnen zerstört wurde.
Neben den Bischöfen von Freising haben auch mehrere Adelsgeschlechter im Isental zur Kultivierung des Bodens, als auch zur Erbauung der Kirchen sehr viel beigetragen, denn es werden nicht oft so viele Edelssitze in so geringer Distanz wie hier angetroffen. Es sind folgende Adelsgeschlechter unweit des Isenflüßchens beurkundet:
Die Edlen von Lengdorf, Kopfsburg, Herrenberg, Lindum, Moosen
Die Ritter von Pietlbach (Außer- und Innerbittlbach), Furtern und Thann
Die Edlen von Geiselbach (Kiselbach) Oesterndorf und Zeilhofen
Die Ritter von Dorfen, Katzbach, Wildenheim und Wasentegernbach.
Auch in der Umgebung von Erding, in dem dortigen fruchtbaren Flachland, sowie in der waldigen Gegend in der Mitte des Isengaues hatten sich mehrere Adelsgeschlechter niedergelassen. Wir treffen schon im frühen Mittelalter in der Nähe der drei Flüsse Sempt, Strogen und Vils folgende Edelssitze an:  In der Nähe des Semptflüßchens sind dies: Die Edlen von Neuching, Aufhausen, Itzling, Singolding, Kirchötting, Ding (Oberding) Notzing, Geisling und Langengeisling.
An der Strogen: Die Edlen von Strogen, Grünbach, Reichenkirchen, Frauenberg, Riding und Wartenberg. An der Vils: Die Edlen von Hörgersberg, Permering, Vils (Vilsdurum) Taufkirchen, Ottering, Straubing, Pirkach, Inning, Huberstein und Kalling.
Einige dieser Adelsgeschlechter, die sich meistens nach dem Ort nannten, wo sie sich niedergelassen hatten, erloschen im 12. Und 13. Jahrhundert. Innerhalb des heutigen Landgerichtsbezirkes bestanden im Mittelalter zwei Pflegegerichte zu Erding und Dorfen, sowie jenes der Fürstbischöfe von Freising zu Burgrain.
(Autor unbekannt)

 
 

 

 
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